War wäre ein Garten ohne unterschiedlichste Sitzplätze? Unvorstellbar. Für uns zumindest. Wir bewohnen unseren Garten. Halten uns zu unterschiedlichen Tages- (und Nacht-)Zeiten in unterschiedlichen Gartenzimmern auf, bevorzugen - je nach Jahreszeit, Temperatur, Sonnenstand, Laune oder Tätigkeit - den einen oder anderen unserer zahlreichen Sitzplätze.
Montag, 06. Juli 2009
Sitzplatz an der Zisterne
Mittwoch, 01. Juli 2009
Zuviel des Guten
Kein Regen von Anfang April bis vor eineinhalb Wochen. Und dann die Sintflut.
Ich werde heute noch mit einer Milchspritzung einen Rettungsversuch starten.
Meine schönen Spargelsalate im Gemüsegarten waren gerade erntereif bzw. kurz davor. Die ca. ein Meter hohen Pflanzen wurden allesamt vom schweren Regen niedergedrückt, sodass ich die letzten Tage damit verbracht habe, wenigstens ein paar Stängel zu schälen, zu blanchieren und einzufrieren. Letzte Woche gab es mehrmals überbackene Spargelsalat-Stängel mit viel Salat ...Es kam kein Wasser in unser Haus, auch wenn der Gehsteig schon unter Wasser stand, nur unser Zeitloch war mehrmals für Stunden geflutet. Die Schäden im Garten sind verschmerzbar. Im Haus werfen sich die Parkettböden vor lauter Feuchtigkeit und all unsere Türen klemmen. Meine Seifen im eigentlich trockenen Seifenlager schwitzen allesamt. Wir haben unerträgliche tropische Schwüle, gerade richtig für wettersensible Menschen... Wirklich beschweren darf ich mich aber nicht. Viel schlimmer hat es andere erwischt.
PS: Jetzt sind ein paar Stunden vergangen - und ich will mich nun doch beschweren. Jetzt liegen neben den schwarzen Ribisln noch diese Dinger im Rasen.
Montag, 22. Juni 2009
Tomatensorten: Tumbling Tom Red
Zu meinen alljährlich angebauten Ampeltomaten gehört von Anfang an Tumbling Tom Red.
Keine spektakuläre Sorte, von der man sagen würde, die Tomaten schmecken umwerfend oder schauen außergewöhnlich aus. Aber eine sehr zuverlässige Sorte, die wirklich üppig und schon sehr früh bis zum Frost trägt.
Die Samen dieser Sorte sind in fast jedem Baumarkt mit Samenabteilung erhältlich. Tumbling Tom Red hat übrigens auch ein Geschwisterchen: Tumbling Tom Yellow, das ihm in seinen Qualitäten sehr ähnlich ist und mit den knallig-gelben Früchten eine Zierde in jeder Blumenampel.
Donnerstag, 18. Juni 2009
In the jungle, the mighty jungle ...
Und auf diesen kleinformatigen Dschungel kann ich blicken, wenn ich auf meiner Bank sitze und einfach meinen Gedanken nachhänge.
PS: Elke hat ihn dann doch noch gefunden, den Löwen in meinem Dschungel - siehe Kommentare!
Dienstag, 16. Juni 2009
Langes Gartenwochenende
Das verlängerte Wochenende war ganz und gar dem Garten gewidmet. Wir konnten einen ganz tollen Garten erforschen, auf den ich schon sehr lange neugierig war, es kam ganz lieber Besuch aus einem Gartenforum und am Sonntag besuchten wir noch die Gartentage im Stift Seitenstetten.
Und obwohl ich schon von unseren lieben Besucherinnen ganz tolle Pflanzengeschenke bekam, und obwohl ich eigentlich ja kaum mehr Platz für neue Pflanzen habe, sind doch glatt in Seitenstetten einige Schönheiten in den Kofferraum unseres Autos gehüpft.
An den Hostas kann ich nie vorbei gehen. Und das, obwohl in unserem Garten die Sonne vorherrscht. Da wird es mit den Pflanzplätzen zunehmend schwierig.
Pacific Blue Edger, Sky Dancer, Ghost Spirit, Holy Mouse Ears und Orange Marmelade mussten einfach mit. Ich kam mir richtig maßlos vor, denn auch von unseren Besucherinnen bekam ich u.a. einige dieser Blattschönheiten. Doch, oh Wunder: Alle haben schon einen Standort gefunden. Töpfen sei Dank.
An Duftpflanzen komme ich ebenfalls nie vorbei. Die angeblich nach Rosen und Minze duftende Pelargonie Lady Plymouth mit ihren weiß geränderten Blättern steht nun in einem Topf an unserer Zisterne.
Herb und ein wenig nach Kiefern duftet die folgende Duftpelargonie. Besonders auffallend sind die wunderschön eingeschnittenen Blätter. Sie hat einen Platz am Fuß des Zisternen-Sitzplatzes gefunden. Ganz in Griffweite meiner Fingerspitzen.
Und weil man der Nase nie genug Abwechslung bieten kann, konnte ich auch dem feinen Duft des Johannisbeersalbeis, Salvia microphylla, nicht widerstehen. Ganz bestimmt werde ich mich im Spätherbst beim Einräumen der frostempfindlichen Pflanzen wieder verfluchen, weil ich nicht weiß, wohin mit all den kältesensiblen Duftern.
Diese sphärisch anmutende Schönheit ist eine Astrantia major, für die ich ausnahmsweise wirklich schon einen Pflanzplatz wusste, als ich sie kaufte.
Neben Rosenmelisse, Monarda fistulosa x tetraploid, die mir vorletztes Jahr die Nachbarskatzen hartnäckig totgegraben hatten, musste noch die Echinacea 'Green Envy' mit. Die schwächelt bei mir seit letztem Jahr dermaßen, dass sie Gesellschaft von ihresgleichen vielleicht ein wenig stärken wird.
Kaum vorbei komme ich auch an diesen genügsamen Sonnengeschöpfen. Leider namenlos, aber genau genommen hätte ich ihn mir sowieso nicht gemerkt, wurde dieses Sempervivum verkauft. Es hat auffallend grell rote Spitzen mit kräftigen Härchen. Und schon viele, viele Babys!
Ein ebensolcher Hungerkünstler und genauso rot dieses Sedum, das mir richtiggehend in die Augen sprang und sich gnadenlos aufdrängte. Also erbarmte ich mich.
Das, was ich wirklich gesucht hatte, fand ich leider nicht: Die Hosta 'Fire and Ice' und eine Damiana-Pflanze. Fire and Ice haben mir die Engerlinge im Topf abgefressen, es ist leider kurz nach dem Austrieb dahingeschieden. Vielen muss es wohl so ergangen sein, denn es war laut "Hostapapst" völlig ausverkauft.
Und meine armes, kleines Damiana-Pflänzchen, das im Frühling mit der Post ankam, hat es leider nicht geschafft, sich danach bei mir zu etablieren. Da werde ich dann wohl im nächsten Frühling mal eine Reise ins Kräuterparadies antreten müssen und mich derweil in Geduld üben. Das schadet ja angeblich nie.
Bilder konnte ich jedoch nicht mehr von den ausgepflanzten Sachen machen, denn der Sturm hat mich wieder einmal nach drinnen getrieben.
An den Hostas kann ich nie vorbei gehen. Und das, obwohl in unserem Garten die Sonne vorherrscht. Da wird es mit den Pflanzplätzen zunehmend schwierig.
An Duftpflanzen komme ich ebenfalls nie vorbei. Die angeblich nach Rosen und Minze duftende Pelargonie Lady Plymouth mit ihren weiß geränderten Blättern steht nun in einem Topf an unserer Zisterne.
Diese sphärisch anmutende Schönheit ist eine Astrantia major, für die ich ausnahmsweise wirklich schon einen Pflanzplatz wusste, als ich sie kaufte.
Kaum vorbei komme ich auch an diesen genügsamen Sonnengeschöpfen. Leider namenlos, aber genau genommen hätte ich ihn mir sowieso nicht gemerkt, wurde dieses Sempervivum verkauft. Es hat auffallend grell rote Spitzen mit kräftigen Härchen. Und schon viele, viele Babys!
Und meine armes, kleines Damiana-Pflänzchen, das im Frühling mit der Post ankam, hat es leider nicht geschafft, sich danach bei mir zu etablieren. Da werde ich dann wohl im nächsten Frühling mal eine Reise ins Kräuterparadies antreten müssen und mich derweil in Geduld üben. Das schadet ja angeblich nie.
Als Trost erstand ich dann noch diese drei rostigen Teile. Bepflanzt habe ich bereits zwei davon mit unterschiedlichen Efeu-Sorten.
Mittwoch, 10. Juni 2009
Hülle und Fülle
Das Tempo der Natur ist unglaublich. Jeden Tag gibt es etwas Neues zu bestaunen, dafür muss man sich auch von vielen Blüten rasch wieder für ein Jahr verabschieden.
Für zwei Jahre verabschieden muss ich mich vom Muskatellersalbei, dessen Blütenpracht sich gerade dem Ende zuneigt. Er ist zweijährig und ich habe verabsäumt, Pflanzen für die Blüte im kommenden Jahr auszusäen.
Muskatellersalbei (Salvia sclarea) vor Moxakraut
Silberblattsalbei (Salvia argentea)
Dafür blüht auch der dreifarbige Salbei, der nach dem Winter gar nicht gut ausgesehen hat. Der bleibt als ausdauernde Staude hoffentlich auch die nächsten Jahre noch erhalten.
Dreifarbiger Salbei (Salvia officinalis 'Tricolor')
Die Rosenblüte hat ihren Höhepunkt überschritten, dennoch gibt es noch viele Rosen, die sich üppig präsentieren.Purpurtraum 2000 mit Zufallsdekoration
Ein Blick auf das hintere Rosenbeet mit
Astrid Lindgren mit Rosa gallica 'Versicolor'
Astrid Lindgren mit Rosa gallica 'Versicolor'
New Dawn und Laguna in der Kiefer
Gemeine Nachtkerze (Oenothera biennis)
Ganz andere Fülle kündigt sich hier an:
Und ein wenig naschen konnte ich gestern schon von dieser Fülle, den Taybeeren. Sie schmecken köstlich und sind wesentlich größer als Himbeeren.Taybeere 'Medana'
Gepostet von
Margit
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10.6.09
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Essbares (Gemüse/Kräuter/Früchte),
Garten,
Rosen
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Mittwoch, 03. Juni 2009
Tomaten Ende Mai
Es gibt glückliche Leute, die jetzt schon Früchte an den Tomaten haben. Das ist bei mir nicht der Fall. Da ich kein Gewächshaus besitze und die Anzucht auf der Wohnzimmerfensterbank erfolgen muss - zusammen mit Paprikas, Chilis, Gurken, Zucchinis, Kürbissen und anderen Pflanzen -, ist der Platz so beengt, dass ich darauf abziele, so ungefähr Anfang Mai so große Pflanzen zu haben, dass sie gerade noch drinnen Platz haben. Und bis dann die ersten Früchte an den Stauden sind, das dauert eben. Eine Geduldsprobe für ungeduldige Tomatenliebhaberinnen.
Ausgepflanzt habe ich in diesem Jahr ab der letzten Aprilwoche. Erst die Tomaten, die etwas geschützter auf der Terrasse stehen.
Die meisten Tomaten sind wieder mit Chilis und Paprikas unterpflanzt, einige auch mit hängenden Ampeltomatensorten.
Bis dahin sind wir immer noch versorgt mit den eingekochten und getrockneten Tomaten aus der Vorjahresernte. Das hilft - ein wenig zumindest.
Gepostet von
Margit
unter
3.6.09
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Tomaten(sorten)
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