Mittwoch, 9. Januar 2008

Steinpyramide im Schnee

Nur Verrückte verbringen bei minus 8 Grad viele Stunden im Wald? Nein. Verrückt muss man nicht sein, aber gut ausgerüstet.

Weg zur Steinpyramide vom Osten her

Am ersten Wochenende im neuen Jahr, am Tag vor der letzten Rauhnacht, besuchten wir einen Platz, den ich ganz besonders mag: die Steinpyramide in der Kraftarena Groß Gerungs.

Der Weg öffnet sich zum Platz, die Pyramide leuchtet uns entgegen

Die Steinpyramide besteht aus vier kreisförmigen Stufen mit einer Gesamthöhe von 6,8 m. Die unterste Stufe weist einen Durchmesser von 16,5 m, die oberste 7,2 m auf. Es handelt sich bei diesem Bauwerk um die einzige Steinpyramide in Mitteleuropa. Der Ursprung der Pyramide, wann und zu welchem Zweck sie gebaut wurde, sind bis heute ein archäologisches Rätsel. 2001 wurde sie renoviert, mittlerweile sind leider schon einige Steine durch starke Unwetter wieder abgerutscht.

Steinpyramide im Winterkleid

Nach Untersuchungen durch den anerkannten Radiästhesisten Alois Melber ist der Ort, an dem die Pyramide steht, ein besonderer Kraftplatz. Er wird sternförmig von vier rechsdrehenden Wasseradern und vier geomantischen positiven Linien durchzogen. Alle Linien laufen im Zentrum der Pyramide zusammen.

Die sternförmig angeordneten geomantischen Linien machen diesen Ort zu einem besonderen Kraftplatz: Rechtsdrehende Wasseradern haben eine energieaufladende und wachstumsfördernde Wirkung, Plätze an geomantisch positiven Linien eignen sich besonders zur Besinnung und Entspannung. Und das spürt man auch, wenn man sich die Zeit nimmt, an diesem Ort einfach zu verweilen.

Wir nahmen uns diese Zeit und ließen uns am Rand des Platzes auf einer Bank nieder. Einige Iso-Matten als Sitzunterlage, dick angezogen und mit heißem Tee und Essen gestärkt, verweilten wir fast zwei Stunden an diesem Kraftort.

Ein Tischchen aus gefundenen Holzresten diente als Unterlage für die mitgebrachte Räucherschale, ein Fichtenzweig als "Wedel". So verweilten wir ganz allein an diesem Ort der Kraft und Stille und tankten Energie für das neue Jahr. Kein Wanderer störte unsere ruhigen Stunden. Erst als wir die letzten Utensilien wieder in unseren Rucksäcken verstaut hatten, kamen auch andere Besucher des Wegs.

Am Rückweg sammelten wir noch etwas Fichtenharz, das in dicken Tropfen an den Stämmen zu finden ist. Ich habe noch nie solche Mengen an Fichtenharz gesehen, das noch dazu so rein und einfach zu "ernten" war wie hier.

Der Tag meinte es wirklich gut mit uns. Alles war mit einer dicken Schicht Rauhreif überzogen, es war wie in einem Märchenwald.

Am Rückweg mussten wir dann doch noch einige Detailaufnahmen machen. Mit dicken Handschuhen gar nicht so einfach...

Kommentare:

Barbara hat gesagt…

Ich bin froh, dass du diese Wanderung unternehmen konntest und nicht krank bist, wie im letzten post (der doch schon einmal im Oktober erschienen ist, wenn ich mich nicht täusche) angekündigt. Das muss ein ganz spezieller, mystischer Ort sein um diese Steinpyramide. Und wenn man dazu den Platz noch alleine "geniessen" kann, umso schöner. Ich hoffe und wünsche dir, dass du die ganze Kraft, die du für dieses Jahr brauchst, auftanken konntest.
Liebe Grüsse,
Barbara

Brigitte hat gesagt…

Liebe Margit,

du hast recht, das scheint mir auch ein wirklich mystischer Ort zu sein. Bei entsprechender Ruhe, wie du es hattest, kann ich mir sehr gut vorstellen, dass einem das die nötige Ruhe und Gelassenheit vermitteln kann. Wenn man dann nebenher noch Harz findet, umso erlebnisreicher.
Viele liebe Grüße, Brigitte

Britta hat gesagt…

Liebe Margit, was traumhafte Bilder, da kriege ich richtig Lust auf Schnee!
Zu Deiner Frage, mein Geschirr finde ich meistens im Internet. Habe schon lange nach einem schönen Weihnachtsservice gesucht und bin dann glücklicherweise letztes Jahr fündig geworden. Ach, Dein Schrank ist auch voll?! Dann frage mich mal! ;o) Eigentlich hätte ich ja auch keinen Platz mehr, aber na ja, die leidenschaft für schönes Geschirr iegt dann über den vorhandenen Platzmangel.

Ganz liebe Grüße Britta

Birgit hat gesagt…

Liebe Margit,
sind das traumhafte Winterfotos! Einfach nur schön.

Herzlichen Glückwunsch nachträglich, und das von ganzem Herzen. Ich hoffe, dass ich damit richtig liege Deinem Komm. in meinem Blog zufolge???!!! Wenn nicht, vergiss es einfach.

Ganz liebe Grüße, Birgit

Margit hat gesagt…

Liebe Birgit, danke! Gut kombiniert;)

Bek hat gesagt…

Mit deinen schoenen Fotos bekommt man wirklich Stimmung auf Winter und Schnee. Ich finde es immer schoen, im Schnee auch wenn es kalt ist spazieren zu gehen. Man fuehlt sich dann nachher immer so erfrischt.
LG, Bek

Lis hat gesagt…

Ein wirklich zauberhaftes Fleckchen Erde! So sollte für mich ein Winter aussehen und was haben wir hier? Fast zweistellige Plusgrade und keine Spur von Schnee!

HaBseligkeiten hat gesagt…

....ich wär gern dabei gewesen, allein das Lesen hat mich einen Moment inne halten lassen.
Schön, solche Plätze zu haben und sie dann auch, so wie ihr es gemacht habt, zu nutzen.

Mich erinnert diese Kraftarena an Stonehenge, dieser Ort hat auch viel Mystik und Energie, leider geht viel davon im Menschentrubel unter.

Die Zeit meint es wirklich gut mit den "Verrückten" ;),

liebe grüße Heidi

Ulinne hat gesagt…

Moin Margit,
schöööne Winterfotos!
Für sowas - also um sie auch auf Spaziergängen mitzunehmen - hätte ich auch gern eine kleine, handliche Kamera. Mit meiner dicken Nikon-Kiste um den Hals zieh ich nicht so gern los.
Aber demnächst, so hoffe ich doch, kommt ja eine kleine Agfa hier angerauscht - als Beigabe zu meinem neuen Handy. Ich freu mich schon drauf, und dann hab ich die auch immer in der Tasche, wenn ich mit Emma unterwegs bin. ;-)
Hast du/habt ihr die Kraft an dieser tollen Steinpyramide/an diesem Kraftplatz tatsächlich selbst auch gespürt? Und was habt ihr mit dem Harz vor? Beim Verbrennen in der Schale hätte es sicherlich gut gerochen ...
LG - Ulrike

Margit hat gesagt…

@ Ulrike: Ich mag diesen Platz wie auch andere alte "Kraftorte" sehr gerne und habe schon das Gefühl, dass dort eine besondere Ausstrahlung und Energie herrscht. Warum ich das so spüre, kann man natürlich ganz unterschiedlich interpretieren, wenn man will: Aufgrund der diversen geomantischen Linien oder weil ich schon mit der Erwartung hinkomme, dort Energie und Ruhe zu finden.
Das gesammelte Fichtenharz verwende ich zum Räuchern auf Räucherkohle. Ist einer meiner Lieblingsdüfte.
Liebe Grüße, Margit

sisah hat gesagt…

Schön, eine Stätte zum Innehalten inmitten eines Märchenwaldes. Diese Wanderung hätte ich gerne mitgemacht und einen Moment innegehalte....
Für mystische Esoterik bin ich viel zu nüchtern, dennoch gibt es auch für mich durchaus Orte, die eine besondere Stimmung in mir anklingen lassen, die ich mir aber gar nicht weiter erklären will.

Regina hat gesagt…

Ein zauberhafter Ort der Ruhe,genau
richtig um wieder Energie und Kraft,
für das was kommen wird aufzutanken.
Ganz liebe Grüße Regina

stadtgarten hat gesagt…

Das hört sich wirklich nach einem sehr schönen, entspannenden Ausflug an. Vielen Dank, dass Du uns auf die Wanderung mitgenommen hast. So bin ich diesen Winter doch noch zu einem Schneespaziergang gekommen :)
Leibe Grüße und ein schönes Wochenende, Monika

Wurzerl hat gesagt…

Liebe Margit, wunderschön, ein Spaziergang im Märchenwald an einen verwunschenen Platz. Ich habe bisher zweimal so einen Kraftort betreten. Der eine war (obwohl mit Menschenmassen angefüllt) die Wartburg in Eisenach, der Zweite ein königlicher Begräbnisplatz in Skandinavien, es war ein junger Birkenwald in leicht hügeliger Landschaft, hatte aber eine Ausstrahlung, als würde man vor einer 800 Jahre alten Eiche stehen.
Da ich beide Male, keinerlei Erwartung hatte, glaube ich schon, daß es Plätze gibt, die uns im Innersten anrühren können.
Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende Wurzerl

Eles Kleine Wunderwelt hat gesagt…

Liebe Margit,
ich habe gerade mit großes Interesse deinen Bericht gelesen, von dieser Steinpyramide hatte ich hoch nie zuvor gehört. Es scheint wirklich ein interessanter, fast magischer Ort zu sein und dass von diesem Platz aus Kraft und Energie ausgehen kann ich mir gut vorstellen. Vielen Dank, dass du ihn uns gezeigt hast.
LG und alles Liebe Gabriele

Saba hat gesagt…

...wie sagt man ??...es gibt kein schlechtes Wetter, nur die falsche Kleidung...ihr scheint es richtig gemacht zu haben und habt es genossen...man liest es heraus...

Wochenendgrüße von
Saba

SchneiderHein hat gesagt…

So warm verpackt und gut ausgerüstet ist das wirklich eine wunderschöne Wanderung. Und wenn dann noch dazu der Wald so verzaubert glitzert - einfach traumhaft.
Liebe Grüße
Silke

Margrit hat gesagt…

Schön, wenn man die Kraft, die von solch einem Ort ausgeht, spüren kann.
Ein sehr interessanter Post. Hat mir gut gefallen.
Viele Grüße
Margrit

Susanna hat gesagt…

Mich faszinieren solche orte auch immer wieder. Das war sehr interessant.

Ute hat gesagt…

Liebe Margit,
ich habe erst jetzt gesehen, dass du meinen Blog besucht hast und bin nun auch zu dir gekommen. So schnell kommt man in andere Länder und es ist auch noch schön dort! Ich besuche dich bestimmt noch öfter und wünsche dir für heute einen schönen Abend
Liebe Grüße von Ute

Elke / Miyelo hat gesagt…

Hallo liebe Margit,
das mit der Steinpyramide ist wirklich interessant. Weiß man gar nichts darüber? Auch nicht wie alt sie ist? - Deine Bilder machen Lust auf einen Waldspaziergang, aber ich bin ja so ein verfrorenes Etwas - der typische Stubenhocker im Winter - leider.
Liebe Grüße
Elke

guild-rez hat gesagt…

Liebe Margit,
vielen Dank für Deinen Kommentar
zu Wilhelm Busch. Das Esel Foto ist nicht von mir sondern stammt aus Corwall UK (siehe link).
Wanderungen im Winter liebe ich sehr, am See entlang und durch unseren Park.
Lg Gisela

Yogiela hat gesagt…

Hallo Margit
Genau heute war ich auch bei der Steinpyramide. Der Schnee ist fast weggeschmolzen.
Die Energie die dieser Platz ausstrahlt, ist gut spürbar.
Ich freue micht dass es dir bei uns so gut gefällt.
Liebe Grüße aus dem Waldviertel Elfi