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Montag, 2. September 2013

Senfgurken

Gurkenschwemme! Und zwar absichtlich herbeigeführt, denn wir lieben unsere selber eingelegten Senfgurken! 
Dafür eignen sich alle Sorten von Gurken und besonders solche Exemplare, die für den frischen Genuss schon etwas zu reif sind. 


Senfgurken

Zutaten:
Gurken (am besten schon etwas überreif)
Zwiebel
Senfkörner
Lorbeerblätter
Pfeffer
Salz
Zucker
Weißweinessig
Einsiedehilfe (Mag nicht jeder verwenden, ich auch nicht oft. Aber bei der kleinen Menge an Chemie, die wir über's Essen zu uns nehmen, kann ich das locker vertreten.)

Zubereitung:
Die Gurken waschen, schälen, halbieren und das Kerngehäuse entfernen. Dann in ca. ein cm breite Stücke schneiden und in einen großen Topf geben. Die Gurken mit zwei EL Salz bestreuen und mit soviel Wasser auffüllen, dass die Stücke alle bedeckt sind. 24 Stunden im Kühlen ziehen lassen.
Am nächsten Tag das Wasser abgießen und die Gurkenstücke kurz unter fließendem Wasser abspülen.
Den Sud vorbereiten: 1,5 l Wasser, 1 l Essig, 2 EL Senfkörner, einige Lorbeerblätter, 1 EL Salz, 5 EL Zucker erhitzen. Darin ein Packerl Einsiedehilfe auflösen.
Die Gurken in saubere Twist-Off-Gläser füllen, dazwischen ein paar Senfkörner, Pfefferkörner, Lorbeerblätter und Zwiebelstücke geben (Die Zwiebelstücke schmecken auch hervorragend, also gebe ich immer etwas mehr dazu.). Mit dem heißen Sud auffüllen, eine Lage Cellophan über das Glas legen (sonst  und mit den vorher in kochendem Wasser sterilisierten Deckeln fest verschließen.

 

Die auf diese Weise eingemachten Senfgurken bleiben richtig knackig, so wie wir sie gerne essen! Und würden wir sie nicht so gerne essen, dann würden sie im Keller auch einige Jahre halten.

Sonntag, 19. Mai 2013

Hollerblütenlikör

Jetzt ist grade die richtige Zeit, Hollerblüten zu ernten und sie zu Köstlichkeiten zu verarbeiten. Den Auftakt habe ich heue gemacht und die ersten geöffneten Blütendolden von unseren beiden Hollerstauden erbeutet.

Hollerblütenlikör

Zutaten:
Ca. 20 große Hollerblütendolden
350 g Zucker (am besten weißen Kandiszucker)
0,7 l Korn (oder Wodka)
16 g Zitronensäure
1 l Wasser

Blütendolden (nicht waschen, nur Kleingetier abschütteln), Wasser und Zitronensäure in ein Gefäß geben und 24 Stunden kühl gestellt ziehen lassen.
Am folgenden Tag durch ein Tuch filtrieren (gut ausdrücken!) und das Filtrat mit Zucker und Alkohol in einem großen Ansatzgefäß vermischen. Ab und zu schütteln. Wenn sich der Zucker aufgelöst hat, probieren und nach Geschmack noch Süße dazugeben oder auch nicht. Wenn der gewünschte Grad an Süße erreicht ist, kann es an's Abfüllen gehen.
Beim Abfüllen in Flaschen lasse ich den letzten Rest durch einen Kaffeefilter tropfen, damit der Bodensatz nicht in die Likörflaschen gelangt.

Wir - und auch unsere Gäste - lieben einen Spritzer (oder auch zwei, drei) Hollerblütenlikör ganz besonders in einem Glas Sekt.

Donnerstag, 24. Mai 2012

Hollerblütensirup

Mittlerweile stehen 12 l frisches Holunderblütensirup im Keller. In unserem Haushalt einer der Hauptdurstlöscher das ganze Jahr über.


Unsere beiden Hollerstauden blühen in diesem Jahr ganz besonders üppig, deshalb werde ich wohl noch mehr davon machen. Wir trinken ja keine gekauften Limonaden, Säfte, Eistees, Mineralwasser etc., sondern fast ausschließlich selber erzeugte Säfte und Sirupe und Wasser aus dem eigenen Brunnen. Viele würden das wohl als Verzicht ansehen, für uns ist es ein geschmacklicher, gesundheitlicher und auch finanzieller Gewinn - und für die Umwelt ist es auch gut! Im Gegensatz zu den meisten Haushalten haben wir fast keinen Getränkeverpackungsmüll.

Hollerblütensirup

Zutaten:
Ca. 15 - 20 große, ganz aufgeblühte Hollerblütendolden (nicht waschen und auch nicht nach dem Regen ernten; allfällige Tierchen vorsichtig abschütteln, je mehr Hollerblütendolden, desto mehr Geschmack!)
2 l Wasser
1,5 kg Zucker
40 g Zitronensäure
1 Biozitrone

Zubereitung:
Die Blütendolden und eine in Scheiben geschnittene Zitrone mit 2 l kochendem Wasser übergießen.
Dann Zucker und Zitronensäure einrühren und auflösen.
24 Stunden zugedeckt stehen lassen.
Alles durch ein Tuch abseihen, Blüten ganz fest ausdrücken.
Aufkochen und siedend heiß in saubere Flaschen abfüllen, fest verschließen.
Hält einige Jahre im Keller.

Genossen wird das ganze stark verdünnt mit kaltem Wasser. 
Bestens schmeckt auch ein Schuss Sirup in Sekt.

Für die Zubereitung gibt es unzählige verschiedene Varianten. Ich mache das Hollerblütensirup seit vielen Jahren auf diese Weise und wir sind sehr zufrieden mit Geschmack und Haltbarkeit.

Auf ganz ähnliche Weise bereite ich auch noch andere Sirupe aus Kräutern zu (wie in diesem Beitrag schon mal beschrieben), zum Beispiel aus Minze, Zitronenmelisse, Zitronenverbene, Zitronenbasilikum, Fruchtsalbei etc. Der Experimentierfreude sind hier keine Grenzen gesetzt!

Sonntag, 13. Mai 2012

Hollerblüten-Gelee

Seit einigen Tagen blüht der Holunder! 

 

Da für gestern Mittag ein Temperatursturz mit Regen angesagt war, musste ich vorher noch einige Blütendolden retten, um daraus Hollerblüten-Gelee zu machen. Das geht ganz flott und man braucht nicht viele Zutaten:

Hollerblüten-Gelee

Ca. 20 große Blütendolden (ohne vorheriges Waschen, sonst spült man den Geschmack weg!) mit einem Liter möglichst naturbelassenem Apfelsaft übergießen und 24 Stunden zugedeckt stehen lassen.
Nach 24 Stunden das Ganze durch ein Tuch filtrieren, Blüten richtig gut ausdrücken.
In einen Topf leeren.
Auf 1 l filtrierten Saft kommen 500 g Gelierzucker (2:1).
Jetzt nur noch köcheln, Gelierprobe machen und wenn das Gelee andickt, in saubere Gläser abfüllen und gut verschließen.

Auf diese Weise lässt sich der Duft der Blüten ganz einfach in einem herrlich-zart duftenden Gelee einfangen!

Da wir zwei Holunderstauden im Garten haben, mache ich auch noch allerlei andere Köstlichkeiten damit - mehr dazu in einem der nächsten Beiträge!

Freitag, 4. Mai 2012

Löwenzahn-Gelee

Schon in Kindertagen habe ich ihn geliebt, den sog. "Löwenzahn-Honig". Folglich koche ich alljährlich im Frühling ein oder zwei Portionen des köstllichen Blütengelees ein.

Weit muss ich für die Ernte der Grundzutat, nämlich Löwenzahnblüten, nicht gehen: einfach nur ein paar Schritte auf unseren Rasen. Der ist nämlich alles andere als ein klassischer Rasen, er gleicht mehr einer Wiese und bietet somit auch Wildkräuterkulinarisch so einiges: Gundermann, Wegeriche, Rot- und Weißklee, Gänseblümchen, Veilchen, Scharbockskraut, Schafgarbe etc. - und eben auch massenhaft Löwenzahn. Ich finde das praktisch und liebe diese Vielfalt.

Wer das Aroma der sonnigen Löwenzahnblüten ebenso gerne wie ich in Gläser bannt, kann sich an diesem wirklich einfachen Rezept versuchen:


Löwenzahn-Gelee

1 l Löwenzahnblüten pflücken und ganz fest in einen Messbecher stopfen.
Diese dann auf einem Tuch ca. eine halbe Stunde ausgebreitet liegen lassen, in dieser Zeit verziehen sich eventuelle Blütenbewohner und suchen das Weite.
Anschließend die Löwenzahnblüten in einen Topf geben und mit 1 l kochendem Wasser übergießen.
Nun brauchen die Blüten 24 Stunden Pause, um ihren Geschmack abzugeben.
Nach dieser Ruhezeit das Ganze durch ein Tuch gießen, dabei die Blütenmasse so richtig gut ausdrücken.
Die verbliebene Flüssigkeit abmessen und wieder auf 1 l Gesamtmenge mit Wasser auffüllen.
In einem Topf 1 kg Zucker und den Saft einer Zitrone zugeben.
Dann ist Geduld angesagt, denn der Saft muss lange, lange nicht zugedeckt vor sich hin köcheln. Das macht aber gar nichts, denn zwischendurch muss man nicht umrühren und kann sogar mal ausschalten und später weiterköcheln lassen.
Mittels Gelierprobe immer wieder die Konsistenz prüfen. Wenn die Masse honigartige Konsistenz aufweist, in saubere Gläschen abfüllen und gut verschließen.

Tipp:
Eine besondere Gaumenfreude ist es, wenn ein Teil der Löwenzahnblüten durch die die frischen, zarten Austriebe von Fichten oder Tannen ersetzt wird. Dann kommt zum sonnigen Geschmack des Löwenzahns ein erdig-waldiges Aroma dazu.

Mittwoch, 16. November 2011

Mexikanische Mini-Gurke (Melothria scabra)

Eigentlich sind die Mexikanischen Mini-Gurken ja gar keine Gurken. Sie gehören nämlich zu den Kürbisgewächsen. Geschmacklich aber stehen sie eindeutig den Gurken nahe.

Kennen gelernt habe ich die kleinen, knackigen Dinger bei einer feinen Verkostung nach einer Paradeiserführung beim "Kaiser der Paradeiser", Erich Stekovics. Der Geschmack und auch die Optik der Mini-Gurken haben uns so begeistert, dass ich Samen für das darauffolgende Jahr besorgt habe.

Die Aussaat erfolgt wie bei den Gurken und Kürbissen: Wer sie im Haus vorzieht, kann die Früchte früher genießen, Direktsaat an Ort uns Stelle ist aber auch möglich. Anfangs sind die Melothria-Pflanzen recht zarte Geschöpfe, sodass ein Pikieren oder Umpflanzen nicht angebracht ist. Lieber zwei Samen in ein Aussaattöpfchen legen und die schwächere Pflanze dann "entfernen". (Ja, ja, das Leben ist hart und ungerecht, auch für gärtnernde Menschen und Pflanzen.) Ausgepflanzt dürfen die Melothria-Pflanzen erst nach den letzten Frösten werden. Sie gehören zu den kälteempfindlichsten Gemüsepflanzen in unserem Garten und haben auf die ersten Nächte in Frostnähe umgehend beleidigt reagiert.

Melothria scabra ist eine Rankpflanze. Bei mir durften sie an einer Baustahlmatte hochklettern, haben sich dann jedoch zwei nahestehende Paradeiserpflanzen erwählt und sind mit ihnen eine fruchtbringende Beziehung eingegangen.

Die hübschen grün-weißen Früchte werden ca. 2 - 3 cm groß und sind oval. Man sollte sie lieber zu klein ernten als zu groß, wenn sie noch ganz knackig sind.

Der Geschmack ist sehr aromatisch, säuerlich-frisch, etwas saurer als Gurken. Unserem Gaumen kam das sehr entgegen. Wir haben die meisten einfach beim "Garten-Schauen" verspeist oder als Snack zu einer Jause gegessen.

Einige habe ich jedoch eingelegt und zwar so, wie ich auch Chilis oder Hörnchenkürbisse einlege.

Wer gerne Neues ausprobiert und ein kleines, sonniges Plätzchen im Gemüsegarten frei hat, dem kann ich diese nicht nur leckeren, sondern auch hübschen kleinen Gürkchen sehr empfehlen!


Donnerstag, 8. September 2011

Grüne Grillsoße mit roten Sprenkseln

Wieder mal ein Rezept zur Verwertung meiner vielen und vielfarbigen Paradeiser:

Grüne Grillsoße mit roten Sprenkseln


Zutaten:
Grünfarbige Paradeiser (also nicht unreife, sondern reife grüne Sorten, z.B. Green Sausage, Greenwich, Green Zebra etc.)
Rote Paprikas
Rote Chilis
Zwiebeln
Knoblauch
Salz
Zucker
Weißweinessig
Worcestershiresauce
Olivenöl

Zubereitung:
Zwiebeln und Knoblauch würfeln und in etwas Olivenöl andünsten.
Die gewürfelten Tomaten dazugeben und bei offenem Topf eine gute Stunde köcheln lassen.
Dann mit Salz, Zucker, einem Schuss Essig und Worcestershiresauce abschmecken.
Die gewürfelten roten Paprikas und die fein gehackten roten Chilis dazugeben und noch ca. eine halbe Stunde weiter köcheln lassen. (Die Paprikas gebe ich deshalb so spät dazu, damit sie noch etwas knackiger bleiben.)
Zum Schluss nochmals abschmecken. Meine Grillsoße bekam die Geschmacksrichtung süßsauer mit leichtem scharfem Einschlag. Aber das lässt sich je nach Gusto abändern.
Ganz heiß in kleinere Twist-Off-Gläser abfüllen und fest verschrauben oder, wie ich, mangels Gläsern, in kleine Dosen füllen und in den Gefrierschrank packen.

*******

So richtig qietschgrün ist meine Grillsoße natürlich nicht geworden. Aber die roten Paprikastückchen machen sich optisch gut.

Ich mag es einfach, mein eigenes Gemüse sinnvoll zu verwerten: Schmeckt besser, ist gesünder und spart Müllberge!

Mittwoch, 17. August 2011

Paradeiser-Zucchini-Sugo

Wer jetzt im Überfluss Paradeiser, Zucchinis und Kräuter hat, kann ganz einfach den Sommer einfangen und im Winter wieder auspacken:

Paradeiser-Zucchini-Sugo


Zutaten:
Zwiebeln (viel!)
Knoblauch
Paprikas (können auch weggelassen werden)
Zucchini
Paradeiser
Chili (je nach Wunsch scharf oder nicht)
Kräuter (Oregano, Rosmarin, Thymian, Bohnenkraut, Lorbeer, Salbei, Blattsellerie, Petersilie, Basilikum)
Salz
Zucker
Olivenöl
(Die Mengen nach Gefühl und Vorhandensein der Zutaten wählen. Gut schmeckt auch eine Variation mit geriebenen Karotten.)

Die Zubereitung ist denkbar einfach:
Alles fein würfeln.
In einem Topf Olivenöl erhitzen, gehackte Zwiebeln, Knoblauch und Chilis darin andünsten.
Dann die gewürfelten Tomaten dazugeben, salzen und etwas braunen Zucker sowie die gehackten Kräuter (bis auf das Basilikum) dazugeben. Ca. 1,5 Stunden bei offenem Topf leicht köcheln lassen.
Dann die gewürfelten Paprikas zugeben und ca. eine 15 Min. mitköcheln.
Zuletzt die Zucchiniwürfel in den Topf geben und noch einmal 15 Min. köcheln.
Ganz zum Schluss das gehackte Basilikum zugeben.
Die Masse kochend heiß in saubere Twist-off-Gläser füllen und fest verschließen.

Das Sugo hält sich locker ein Jahr, wenn man saubere Glässer verwendet und darauf acht gibt, dass beim Verschließen nichts zwischen Deckel und Glasrand ist.

Viel Spaß beim Nachkochen!


Kurzer persönlicher Nachsatz noch:
Mir fehlt seit vielen Wochen die Zeit zum Bloggen und Lesen, da ich mit einem großen nicht-gärtnerischen Projekt mehr als beschäftigt bin!
Vergesst mich nicht, ich werde mich im Herbst wieder bessern;-)

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Vom Leiden der Quitten

Im Mai hatte alles so wundervoll begonnen. Mit herrlichen weißen, duftenden Blüten.

Über's Jahr entwickelten sich daraus viele prächtige Früchte. Überaus zierend hingen sie am noch jungen Baum, legten an Umfang zu und im Oktober war es dann so weit: Die prachtvollen Quitten wurden von ihrem heimatlichen Baum getrennt und in ein fremd anmutendes, blaues Plastikkistenmassenquartier gezwungen. Zu hundert in einer Kiste. Ohne Raum für Individualität.

Doch es kam noch schlimmer. Eine Woche später fiel ein riesiges Messer über die perfekt geformten Schönheiten her und zerhackte sie grausam in kleine Stücke.

Nach dieser Tortur wurden sie von einer mitleidlosen Hand in eine Maschine gesteckt, wo eine rotierende Metallscheibe sie unbarmherzig in kleine Teilchen zerfetzte.

Wer jetzt denkt, noch schlimmer kann es nicht mehr werden, unterliegt einem Irrglauben: Hernach wurden sie in kochendes Wasser geworfen. Ihr Lebenswille war gebrochen, die starre Masse fiel langsam in sich zusammen.

Doch noch war nicht alles überstanden: In ein großes, grünes Fass gekippt, kam abermals ein rotierendes Messer über sie.

Und dieses war noch schlimmer, unvorstellbar schlimmer. Zurück blieb nur ein formloser Brei, der mit allerlei fremden Zutaten in die Dunkelheit des Fasses gesperrt wurde.

Dort harren die vormals stolzen Quitten nun ihrer Wiedergeburt.

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Rettet das Basilikum!

Basilikum ist sehr kälteempflindlich. Temperaturen gegen null Grad machen ihm den Gar aus. Wer noch Basilikum im Garten, in Töpfen oder Balkonkästen hat, sollte es spätestens jetzt abernten und den würzigen Geschmack für den Winter bewahren.

In unserem Vorratskeller finden sich mittlerweile jede Menge kleiner Gläschen mit Basilikumpesto - in unterschiedlichen Farben.

Dazu die Blätter waschen, unbedingt gut trocknen lassen und dann mit einigen Knoblauchzehen, Pinienkernen, Mandeln oder Nüssen zusammen mit Öl und Salz pürieren. Mit dem Pürierstab geht das ganz fix. Mit der Zugabe von Parmesan bin ich zurückhaltend, da ich befürchte, er könnte die Haltbarkeit verkürzen.

Die Masse in kleine, saubere Gläser abfüllen, die Ränder sauber abwischen, das Pesto mit einer Schicht Olivenöl bedecken und fest verschließen. Die Gläser kühl lagern. Angebrochene Gläser immer mit einer Schicht Öl bedecken und bis zum Verbrauch im Kühlschrank aufbewahren.

Wer keine Möglichkeit zur kühlen Lagerung hat, kann das Pesto in kleinen Dosen oder Gläschen einfrieren. Auch bei dieser Methode gebe ich den Parmesan erst direkt beim Verbrauch dazu.

Also, ab in den Garten oder auf den Balkon: Rettet das Basilikum!

Montag, 30. August 2010

Tomaten trocknen

Eine weitere Methode zum Konservieren von Paradeisern ist das Trocknen.

Dazu die Tomaten waschen, trocknen lassen, halbieren, mit der Schnittfläche nach oben auf die Unterlage legen und etwas salzen. Das Salz beschleunigt den Trocknungsprozess.

Dann gibt es mehrere Methoden fortzufahren:

Sonne: Natürlich wäre es für's Trocknen der Tomaten fein, würde draußen einfach die Sonne konstant vom Himmel brennen. In der Sonne konnte ich meine Tomaten allerdings noch nie trocknen. In der Tomatenhaupterntezeit zwischen Mitte August und Mitte September gibt es kaum mehr ausreichend heiße, stabile Tage in Folge. In der Nacht sollten sie ins Haus geholt werden, um sie vor eventueller Feuchtigkeit zu schützen. Wer allerdings das Glück hat, in einem entsprechenden Umfeld zu leben, sollte beim Trocknen an der Sonne nicht vergessen, seine Tomaten mit einem sehr feinmaschigen Netz oder Gaze abzudecken, damit sich nicht Insekten darauf vergnügen.

Dörrgerät: Am einfachsten ist das Trocknen mittels Dörrgerät. Halbierte und gesalzene Tomaten in die einzelnen Etagen des Geräts packen, einschalten und ab und zu den Trocknungsfortgang kontrollieren.

Backrohr: Ähnlich bequem wie im Dörrgerät geht's mit dem Backrohr. Die Tomatenhälften auf Bleche legen, am besten auf Backpapier, damit die Tomaten nicht festkleben und dann einschalten auf ca. 60 - 70 Grad bei Umluft. Ganz wichtig dabei: Das Backrohr einen Spalt weit offen halten. Dazu am besten einen Kochlöffel oder ähnliches einklemmen, so kann die entstehende Feuchtigkeit entweichen.

Wer jetzt meint, damit sei es getan, der täuscht sich. Vor dem Trocknen sollte man entscheiden, wie man mit die getrockneten Tomaten weiterverarbeiten möchte. Davon hängt nämlich ab, wie trocken sie werden sollten.

Will man sie zB in Olivenöl einlegen - was köstlich ist, zusammen mit Kräutern, Salz und ev. einer Knoblauchzehe - sollten sie zwar trocken, aber noch gut biegsam sein. Sonst werden die eingelegten Tomaten nicht weich, sondern bleiben hart wie ein Brett.

Will man die Tomatenhälften einfach in einem Schraubglas aufbewahren für spätere Weiterverarbeitung, dann sollten sie wirklich ganz, ganz trocken sein, sonst besteht die Gefahr, dass sie später im Glas zu schimmeln beginnen.

Ich friere sehr viele der getrockneten Paradeiserhälften ein: Dazu müssen sie nicht ganz so trocken sein wie zum Einlegen in Olivenöl. Sie sollten noch relativ weich und schön biegsam. sein und es darf ruhig noch etwas Saft austreten. So kommen sie dann in Dosen in die Tiefkühltruhe, wo sie nur sehr wenig Platz benötigen. Diese Tomaten kann man später zu Pesto verarbeiten, sie kleingehackt in alle möglichen Gerichte packen oder sie einfach auf eine Pizza legen.

Zum Trocknen eignen sich nicht alle Sorten gleich gut. "Trockenere", also feuchtigkeitsärmere Sorten eignen sich am besten. Klassiker zum Trocknen sind San Marzano und Roma. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass auch De Berao, die Ranktomate von Carnica oder Moskovskij Delikates gut geeignet sind - sowie unzählige Sorten, die ich noch nicht erkundet habe.

Mittwoch, 25. August 2010

Tomatenbasis - schnell & praktisch

Paradeiserjahr ist 2010 keines. Dafür haben schon die eisig-kalten und verregneten Monate Mai und Juni gesorgt. Die Ernte begann in diesem Jahr um ca. ein Monat später als sonst üblich. Danach haben heftige Hitzewellen mit beinahe 40 Grad abgewechselt mit regnerisch-kühlen Phasen mit Starkregen und Stürmen. Die stabilen Sommer, die es hier gab, scheinen der Geschichte anzugehören. Aber das ist ein anderes Thema.

Tomaten kann ich trotzdem ernten, wenn auch nicht in diesen Mengen wie in den Jahren zuvor - und sicher auch nicht so lange in den Herbst hinein. Die Stauden sehen schon sehr mitgenommen aus für diese Jahreszeit - es herbstelt schon seit Wochen.

Mariannas Peace (Danke an Stefan!)

Was nun anstellen mit den riesigen Erntemengen? Da gibt es vieles: einfrieren, trocknen, in Öl einlegen, Chutneys zaubern - oder sie im Feuertöpfle verarbeiten, auch davon habe ich heuer schon viele Gläser gemacht. Für den Großteil der Ernte bevorzuge ich aber eine einfache und schnelle Methode.

Ich schneide die Paradeiser in kleine Würfel, gebe sie in einen großen Topf mit ein wenig Olivenöl, dann etwas Salz dazu und ein Löffelchen braunen Zucker. Dann wird das Ganze kurz aufgekocht und heiß in Gläser mit Schraubdeckel gefüllt

Die Gläser kommen auf ein Backblech, sodass sie einander nicht berühren. Dann wird dieses mit Wasser aufgefüllt. Die Gläser sollten ca. 2 cm im Wasser stehen. Das Backrohr auf 170 Grad stellen. Sobald in den Gläsern Bläschen aufsteigen, drehe ich das Rohr aus und lasse die Gläser im Rohr abkühlen.

Auf diese Weise hält die Tomatenbasis mindestens eineinhalb Jahre. Länger habe ich noch kein Glas aufbewahrt.

Da die Tomaten kaum gewürzt sind, kann man sie beliebig für jede Geschmacksrichtung als Basis benutzen.

Mittwoch, 21. Juli 2010

Zitronenmelissen-Sirup

Weil ich so oft danach gefragt werde, hier mal mein Rezept für Zitronenmelissen-Sirup:

Zutaten:

Sehr viele Zitronenmelissenblätter samt der Stängel (Je mehr Kräuter genommen werden, desto intensiver der Geschmack, desto mehr kann man den Saft mit Wasser verdünnen - und trinkt somit weniger Zucker pro Glas.)
2 l Wasser
1,5 kg Zucker
40 g Zitronensäure

Zubereitung:
Kräuter in einen großen Topf geben.
Das Wasser aufkochen und über die Kräuter gießen.
Zucker und Zitronensäure zufügen und beides auflösen.
24 Stunden zugedeckt stehen lassen.
Dann Flüssigkeit durch ein Tuch abseihen, Kräuter richtig gut auspressen.
Den Saft unter Rühren aufkochen und in saubere, vorgewärmte Flaschen füllen, sofort verschließen.

Haltbarkeit:
Locker ein Jahr

Anstatt (oder gemischt mit) Zitronenmelisse lassen sich auch verwenden:
Alle Arten von Minze, Zitronenverbene, Ananassalbei, Fruchtsalbei, Monarde, Zitronenbasilikum etc.

Dieser Sirup ist unser absolut liebster Durstlöscher - einfach ein bisschen was davon in ein Glas und mit kaltem Leitungswasser aufspritzen.

Montag, 26. April 2010

Fluch oder Segen? - Segen!

Löwenzahn ist der erklärte Feind vieler Gartenbesitzer. Sie meucheln ihn mit der chemischen Keule oder legen selber mit allerhand Gerätschaften Hand an, um die tief wurzelnden Löwenzähne zu entfernen. Eine Sysiphosarbeit. Und völlig unnötig. Viel besser: Aufessen.

Aus den Blättern lassen sich allerlei Gerichte zaubern wie Salate, Spätzle, Strudel, aus den Blüten lässt sich Gelee, sog. Löwenzahnhonig, zubereiten, und selbst die Wurzeln sollen gut schmecken und sich optional auch zu Kaffee verarbeiten lasen.

Ich muss gestehen, dass ich die kulinarischen Möglichkeiten der Löwenzahn-Wurzeln noch nicht persönlich erkundet habe, die Blätter aber landen immer ab den ersten Vorfrühlingstagen im Salat. Vorgestern konnte ich endlich die erste Portion Löwenzahngelee einkochen - ausschließlich mit Löwenzahn aus dem eigenen Rasen.

Viele würden das ja nicht als Rasen bezeichnen. Wir spritzen keine Chemie, düngen auch nicht, nur gemäht wird regelmäßig, um zwischen den Beeten für etwas optische Ruhe zu sorgen. Genau genommen haben wir eine Wiese mit Gänseblümchen, Veilchen, Löwenzahn, Klee, Gundermann, Schafgarbe, Wegerichen und allerlei anderen Wildkräutern. Erstaunlich, was in ein paar Jahren aus dem angesäten Rasen geworden ist.
Ich bin froh darüber: Schon viele der genannten Wildkräuter habe ich in der Küche verarbeitet: Gundermann zum Würzen, aus Gänseblümchen habe ich schon Gelee gekocht, ebenso aus den Blüten des roten Klees, und viele Wildkräuter finden ihren Weg in unseren abendlichen Salat. Und endlich kann ich in diesem Jahr die Löwenzahnblüten für den "Honig" direkt und ausschließlich im eigenen Rasen ernten. Ist das nicht schön?!

Für viele ebenso ein Fluch: Bärlauch. Wir haben ihn vor Jahren schon eigens im Garten unter einer Hecke angesiedelt, wo er sich gerne ausbreiten darf. Das Angebot hat er dankend angenommen und fühlt sich mittlerweile wohl an seinem Platz.

Vor einer Woche habe ich viele Portionen Bärlauchgnocchi gemacht und eingefroren. So können wir auch in einigen Monaten noch unseren Bärlauch genießen.

Von einem ganzen Kilo Bärlauch - das klingt wenig, ist aber eine Riesenmenge - haben wir gemeinsam Pesto gemacht. Es schmeckt köstlich zu Nudelgerichten, gekochten Kartoffeln oder auch einfach zu Fleisch. Oder zu obigen Bärlauchgnocchi.

Also: Nicht meckern über das "Unkraut", aufessen!

Dienstag, 2. Oktober 2007

Chili-Verarbeitung

Sehr oft bekomme ich die Frage zu hören, "Was machst du denn mit den vielen Chilis?". Ehrlich: Manchmal frage ich mich das selber auch...
Nichts desto trotz hatte ich nie zuviele Chilis. Alle haben bisher immer eine sinnvolle Verwendung gefunden.


Einen Teil der Chilis lege ich jedes Jahr zusammen mit vielen Kräutern ein:

Eingelegte Chilis

Zutaten: Chilis, Weißweinessig, Wasser, Salz, Pfefferkörner, Senfkörner, Lorbeerblätter, Thymian, Rosmarin, Bohnenkraut
Zubereitung:
Chilis waschen, abtrocknen lassen und rundherum mit einem Zahnstocher einige Löcher einstechen.
Essiglösung zubereiten: 1,2 l Essig, 1 l Wasser, 45 g Meersalz, einige Senf- und Pfefferkörner sowie einige Lorbeerblätter in einen Kochtopf geben. Das Ganze nur kurz aufkochen, damit der Säuregehalt erhalten bleibt.
Gläser sterilisieren: Gläser und Deckel für ca. 10 Minuten seitlich in einen großen Topf mit kochendem Wasser legen.
Inzwischen die frischen Kräuter waschen und trocken schleudern.
Gläser befüllen: Bunt gemischt Chilischoten, Senfkörner, Pfefferkörner, Lorbeerblätter, Thymian, Bohnenkraut und Rosmarin in die Gläser geben. Mit dem heißen Essig aufgießen, bis die Gläser voll sind. Luftbläschen entweichen lassen. Dann fest verschrauben.
Vor dem Verzehr sollten die Chilis mindestens vier Wochen in der Essiglösung ziehen.

Mit dieser Konservierungsmethode bleiben die Chilischoten recht knackig, auch die unterschiedlichen Farben bleiben erhalten. Sie schmecken uns so viel besser als mit anderen ebenfalls ausprobierten Methoden, bei denen die fertig befüllten und verschraubten Gläser noch im Backrohr sterilisiert werden.
Die Haltbarkeit beträgt mindestens zwei Jahre. Ich hab extra mal zwei Gläser aufgehoben, um das zu prüfen.

Thai Pepper

Zerkleinerte Chilis in Öl

Eine recht schnelle Methode Chilis haltbar und vielseitig verwendbar zu machen, ist zerkleinern und in Öl aufbewahren.



Dazu gebe ich Chilis in so eine kleine Küchenmaschine mit Drehmessern, wo sie fein gehackt werden. Ich püriere sie nicht, sondern verwende sie, wenn noch ganz kleine Stückchen sichtbar sind.

Diese breiige Masse fülle ich in kleine Schraubgläser und übergieße sie mit Sonnenblumenöl, bis das Glas voll ist. Ein paar Mal muss man nachgießen, weil das Öl langsam durch die Masse nach unten vordringt.

Wenn das Glas voll und die Chilimasse schön bedeckt ist, wird es verschraubt und kommt in den Keller.
Ein einmal geöffnetes Glas bewahre ich immer im Kühlschrank auf.

Diese Chilipaste verwende ich zum Würzen für Soßen, für Wok-Gerichte und vieles mehr. Äußerst praktisch.

Ebenso lassen sich die zerkleinerten Chilis in kleinen Dosen einfrieren und bei Bedarf mit einem kleinen Löffel aus der Dose kratzen.

Einfrieren

Einige Chilis friere ich auch ein. Entweder in Scheiben geschnitten, halbiert oder ganz lege ich sie auf eine Platte, damit sie nicht zusammenfrieren. Sind sie erst einmal gefroren, landen sie dann zusammen in einer Dose und harren ihrer Bestimmung auf einer Pizza.

Black Namaqualand

Grillen


Im Sommer zur Grillzeit ist der Chilibedarf recht hoch und die Verarbeitung recht einfach: Chilis von der Pflanze pflücken und ab auf den Griller damit. Und schon ist eine (je nach Schärfegrad) scharfe, jedenfalls schmackhafte Beilage fertig.

Trocknen

Am einfachsten ist es, Chilis zu trocknen. Dazu fädle ich sie mit einer Nadel auf einen starken Faden, unten dran ein Zetterl mit der Sortenbezeichnung. Am oberen Rand des Esszimmerfensters ist eine Schnur quer gespannt, an der ich im Lauf der Erntezeit die aufgefädelten Chilis anknüpfe und zum Trocknen einfach hängen lasse. So entsteht über die Sommermonate ein recht hübscher, bunter Chili-Vorhang. Das Fenster sollte aber unbedingt genug Sonne abbekommen, damit die Chilis auch richtig trocken werden.

Die getrockneten Chilis kommen dann in Gläser zur Aufbewahrung und mein Schatz mörsert nach Bedarf daraus Pulver - immer nur so viel, wie wir gerade zum Kochen brauchen. Denn frisch gemörsert ist es am besten.


Fish Pepper

Viele Chilis wandern aber auch aus zu Freunden: Die eingelegten Chilis sind nette, hübsch aussehende Geschenke. Schön zum Verschenken sind auch verschiedenfarbige aufgefädelte und getrocknete Chilis. Und manche "scharfe" Freunde lassen sich auch gerne mit frischen Chilis beglücken, wenn sie zu Besuch sind.
Gut geeignet als kleines Mitbringsel sind auch aromatisierte Öle. Dazu einfach ein paar getrocknete Chilis in Olivenöl geben, ev. noch Kräuter dazu und schon hat man ein nettes Geschenk. Die Öle lassen sich sehr vielfältig in der Küche verwenden.

Das waren natürlich nur ein paar Vorschläge, was sich mit vielen Chilis alles anstellen lässt. Es gibt noch unzählige leckere Dinge mehr, für die Chilis sich gut verwenden lassen.

Madame Jeanette

Ein Hinweis noch zum Schluss: Beim Verarbeiten von Chilis ist Vorsicht angebracht. Es kommt sehr schnell zur Reizung der Schleimhäute, wenn man zuviel davon einatmet. Gut bewährt hat sich zum Schutz der Augen das Tragen einer Brille bei der Verarbeitung. Auch sollte man unbedingt mehrmals mit Seife gut die Finger waschen, ehe man sich damit irgendwohin greift...

Mittwoch, 29. August 2007

Rezept: Rosenblütengelee

Auf Wunsch poste ich ab und zu ein paar Rezepte, den Auftakt macht heute mein

Rosenblütengelee

Zutaten:
Ca. 15 Blüten von Duftrosen (an einem sonnigen Tag sammeln)
750 ml Flüssigkeit (halb Wasser, halb Rotwein oder Sekt)
Saft einer Zitrone
500 g Gelierzucker 1:2

Verwendet habe ich Blüten von "Astrid Gräfin von Hardenberg" (erstes Bild), "Louise Odier" (zweites Bild) und "Chartreuse de Parme" (Bild ganz unten), die auch sehr intensiv duften.

Zubereitung:
Blütenblätter abzupfen, mit der Flüssigkeit übergießen und mindestens 12 Stunden darin ziehen lassen.
Danach durch ein feines Sieb oder Tuch abseihen, gut abtropfen lassen und fest ausdrücken.
Saft einer Zitrone dazugeben.
Mit Gelierzucker aufkochen und ca. 1 Minute köcheln lassen.
Gelierprobe machen.
In kleine Twist-Off-Gläser abfüllen und gut verschließen.

Es gibt unzählige Rezepte für Rosenblütengelees, ich habe lange gesucht und dann dieses hier ausprobiert und zwar mit Rotwein, damit auch die Farbe des Gelees nach Rosen aussieht. Ich war sehr skeptisch, ob es gelingen würde, den zarten Rosenduft wirklich einzufangen, aber es hat funktioniert!